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09.01.2017

AGNP-Preis für Forschung in der Psychopharmakologie

Wohl kaum eine andere Arzneimittelgruppe hat durch ihre Einführung so immense therapeutische Möglichkeiten eröffnet wie die Psychopharmaka. In den über 60 Jahren seit ihrer Entdeckung haben sie vielen psychisch Kranken entscheidend geholfen und dafür gesorgt, dass seelische Krankheiten auch durch Nicht-Nervenärzte (Allgemeinärzte) behandelt werden können. Heute sind die Psychopharmaka aus der Therapie psychischer Erkrankungen nicht mehr wegzudenken.

Die Arbeitsgemeinschaft für Neuropsychopharmakologie und Pharmakopsychiatrie (AGNP) schreibt einen

„AGNP-Preis für Forschung in der Psychopharmakologie“ in Höhe von 5.000,- EUR aus.

Der seit 1991 etablierte und 2017 zum 14. Mal ausgeschriebene Preis, wird alle zwei Jahre an einen Wissenschaftler oder ein Team von einem Expertengremium auf dem AGNP- Symposium verliehen. Der Preis soll herausragende Forschungsarbeiten auf allen Gebieten (Grundlagenforschung, tierexperimentelle Studien, klinische Forschung, etc.) anerkennen. Die Forschungsarbeiten sollten eine Antwort auf eine neue wichtige Fragestellung zum Verständnis oder zur Behandlung psychischer Krankheiten des Menschen liefern.

Die Forschungsergebnisse sollen in den letzten drei Jahren vor Ausschreibung des Preises in internationalen Wissenschaftsjournalen mit Peer-Review-System publiziert oder zur Publikation angenommen worden sein.

I. AUSSCHREIBUNGSBEDINGUNGEN

Artikel 1: ART UND ZIEL DES PREISES

Der „AGNP-Preis für Forschung in der Psychopharmakologie“ wird alle zwei Jahre für herausragende Forschungsarbeiten aus den letzten drei Jahren auf dem Gebiet der Behandlung seelischer Krankheiten an einen Wissenschaftler oder ein Team verliehen.

Artikel 2: BEWERBUNGSVERFAHREN

Prämiert werden eine oder mehrere wissenschaftliche Originalarbeiten, tierexperimentelle Arbeiten können ebenfalls berücksichtigt werden, sofern sie zur Klärung relevanter Fragestellungen im Rahmen seelischer Krankheiten dienen.

Artikel 3: VERGABE DES PREISES

Über die Preisvergabe und die zugrunde liegenden Forschungsarbeiten und Forschungsvorhaben wird jeweils anlässlich der alle zwei Jahre stattfindenden Tagung der AGNP berichtet.

Für Entscheidungen des Vorstands zur Vergabe des Preises ist der Rechtsweg ausgeschlossen.

Der bzw. die Preisträger berichtet(n) in einer Vortragsveranstaltung im Rahmen der alle zwei Jahre stattfindenden Tagung der AGNP über seine (ihre) Forschungsergebnisse.

Über die Preisvergabe und die zugrunde liegenden Forschungsarbeiten und Forschungsvorhaben wird jeweils anlässlich der alle zwei Jahre stattfindenden Tagung der AGNP berichtet.

II. RICHTLINIEN ÜBER DIE BEWERBUNG

1. Bewerbungen um den AGNP-Preis sollten folgende Angaben enthalten:

a. Lebenslauf

b. Schriftenverzeichnis

c. Preisarbeit (einschl. tierexperimentelle Untersuchungen)

Die Bewerbungen müssen als Ausdruck in sechsfacher Ausfertigung bis zum 15. Juli des Jahres, in dem ein AGNP-Symposium stattfindet, beim Geschäftsführer der AGNP eingegangen sein. Eine elektronische Einreichung ist nicht möglich.

Bewerbungen werden an den Geschäftsführer der AGNP bis zum 15. Juli 2017 erbeten:

Prof. Dr. Axel Steiger

Max-Planck-Institut für Psychiatrie
Kraepelinstr. 2-10
80804 München

Tel.: 089 / 306 22 236, Fax: 089 / 306 22 7548

E-mail: steiger@psych.mpg.de

09.01.2016

ECNP School of Neuropsychopharmacology

26 June-1 July 2016 Oxford, United Kingdom

Das ECNP hat den Vorstand der AGNP gebeten auf diese School hinzuweisen. Angesprochen sind Fachärztinnen und –ärzte für Psychiatrie, die in den letzten fünf Jahren die Gebietsbezeichnung  erworben haben, bis zu 40 Jahre alt sind, Europäer sind und die weiteren unten genannten Kriterien erfüllen. Interessierte Kolleginnen und Kollegen bewerben sich online direkt beim ECNP.   Falls es mehr als drei Bewerbungen aus Deutschland  gibt, wird der Vorstand der AGNP gebeten werden, ein Ranking durchzuführen. Die endgültige Auswahl wird der Chair der School treffen. Vom ECNP wurden folgende Einzelheiten mitgeteilt:

ECNP will organise the ECNP School of Neuropsychopharmacology from  26 June-1 July 2016 in Oxford, United Kingdom. We would be grateful if you could promote this school within your institute and among those that you believe might be interested to attend.

The ECNP Schools were established to encourage excellence in clinical neuropsychopharmacology in junior practitioners and to contribute to the continuing improvement of the field’s high standards of practice.

Qualification
The idea is to have one interactive week with an international faculty of experts. Suitable candidates are qualified psychiatrists, nationals of a European country, who are normally within 5 years of having received their defining qualification and likely to become key leaders in their individual countries.  The ideal candidate would be an individual who has the potential to spread the knowledge acquired in this course in their own country.

Selection
Candidates have to apply through the online application form. Please note that it is not allowed for individuals to attend more than one school of ECNP.  If we receive more than 3 applications from your country we will ask you to make a selection of maximum 3 best suitable candidates. Afterwards the applications will be reviewed by the chair of the ECNP School and he will make the final selection.

The deadline for application is 1 March 2016

The online application form, the programme and more information about this school can be found on our website: https://www.ecnp.eu/meetings/ecnp-school/oxford_2016.aspx

01.10.2015

Posterpreisträger 2015

Im Rahmen des 29. AGNP-Symposiums, 23. – 26. September 2015 wurden die folgenden drei Posterpreise für besonders herausragende Poster verliehen.

1. Preis:

Barbara Breitenstein, München

Breitenstein B, Scheuer S, Brückl TM, Meyer J, Ising M, Uhr M, Holsboer F:
Optimizing antidepressant treatment dosage based on ABCB1 gene variants-Results from a randomized clinical study

2. Preis:

Jonathan Vogelgsang , Göttingen

Vogelgsang J, Wiltfang J, Masliah E, Winkler J, Klucken J:
Dopaminergic stimulation in a transgenic model of neurodegeneration restores decreased proliferation and viability in subventricular zone derived adult neural precursor cells

3. Preis:

Stephanie Thiebes, Hamburg

Thiebes S, Curic S, Polomac N, Feroz F, Steinmann S, Eichler L, Eichler I, Zöllner C, Leicht G, Mulert C:
The effects of glutamatergic modulation on human auditory perception and behavioral changes in a mismatch negativity (MMN) paradigm