Satzung der Arbeitsgemeinschaft für Neuropsychopharmakologie und Pharmakopsychiatrie e.V.

Die Arbeitsgemeinschaft für Neuropsychopharmakologie und Pharmakopsychiatrie ist aus der im Juli 1959 in Köln gegründeten Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Neuropsychopharmakologie hervorgegangen.
Die Arbeitsgemeinschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabeordnung.

Die Arbeitsgemeinschaft ist eine Vereinigung von Wissenschaftlern der verschiedenen Fachdisziplinen, die sich mit Forschungen auf dem Gebiet der Neuropsychopharmakologie und Pharmakopsychiatrie befassen. Die Aufgabe der Arbeitsgemeinschaft liegt in der Förderung der Forschung auf diesem wissenschaftlichen Gesamtgebiet. Zur Verwirklichung dieser Aufgaben dienen:

  1. die Veranstaltung wissenschaftlicher Tagungen
  2. die Pflege der Verbindung zu anderen deutschsprachigen wissenschaftlichen Gesellschaften und Arbeitsgemeinschaften (insbesondere denen der Psychiatrie, Neurologie, Pharmakologie, Physiologie, Physiologischen Chemie und Psychologie),
  3. die Pflege der Verbindung zu anderen Gesellschaften und Arbeitsgruppen für Neuropsycho-pharmakologie und Pharmakopsychiatrie in anderen Ländern
  4. die Förderung eines Austausches von wissenschaftlichen Informationen zwischen den Mitgliedern, der gegebenenfalls in Arbeitssitzungen kleiner Arbeitsausschüsse erfolgen soll
  5. die Förderung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit verschiedener Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Sitz der Arbeitsgemeinschaft ist Nürnberg.
Mitglied kann jeder Wissenschaftler werden, der sich für die Ziele der Arbeitsgemeinschaft interessiert. Die Mitgliedschaft umfaßt:

  1. Ehrenmitgliedschaft
  2. Ordentliche Mitglieder
  3. Fördernde Mitglieder.

Stimmberechtigt sind Ehrenmitglieder und Ordentliche Mitglieder.

Ehrenmitglieder sind Personen, die sich um die neuropsychopharmakologische und pharmakopsychiatrische Forschung besonders verdient gemacht haben und durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet werden.

Alle übrigen Mitgliedschaften müssen schriftlich beantragt werden. Der Antrag auf Mitgliedschaft muss durch zwei Mitglieder unterstützt werden. Die ordentliche Mitgliedschaft kann erwerben, wer selbst auf dem Gebiet der Neuropsychopharmakologie und Pharmakopsychiatrie erfolgreich gearbeitet hat. Als förderndes Mitglied kann in die Arbeitsgemeinschaft aufgenommen werden, wer sich für die Ziele der Arbeitsgemeinschaft interessiert und gleichzeitig bereit ist, die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft in besonderer Weise zu fördern. Auch juristische Personen können die fördernde Mitgliedschaft erwerben. Über alle Aufnahmeanträge entscheidet der Vorstand.

Die Mitgliedschaft wird beendet durch Austrittserklärung, durch Tod oder durch Ausschluss des Mitglieds. Die Kündigung der Mitgliedschaft ist nur zum Ende des Kalenderjahres möglich. Mitglieder, die durch ihr Verhalten die Zwecke und das Ansehen der Arbeitsgemeinschaft schädigen, können auf Antrag des Vorstandes, der vorher schriftlich den Mitgliedern mitgeteilt wird, mit 2/3-Mehrheit der Mitgliederversammlung aus der Arbeitsgemeinschaft ausgeschlossen werden. Der Ausschluss kann ferner erfolgen, wenn das Mitglied trotz zweimaliger Ermahnung mit der Entrichtung des Mitgliedsbeitrages im Rückstand bleibt.

Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem 3. Vorsitzenden, dem Schriftführer und dem Schatzmeister. Der 1. und der 3. Vorsitzende sowie der Schriftführer oder Schatzmeister werden jeweils auf zwei Jahre gewählt. Diese Mitglieder des Vorstands treten ihr Amt an, sobald die Wahl rechtskräftig ist. Zum selben Zeitpunkt übernimmt der bisherige 1. Vorsitzende auf die Dauer von zwei Jahren das Amt des 2. Vorsitzenden.

Der Vorstand wird von einer ordentlichen Mitgliederversammlung durch einfache Mehrheit für zwei Jahre gewählt. Der Vorstand bleibt jedoch auch nach Ablauf der Amtszeit so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Wählbar sind nur ordentliche Mitglieder. Mit der Ausnahme der Geschäftsführung (Schriftführer) und des Schatzmeisters ist die Wiederwahl nur zweimal möglich. Über die Amtsdauer der Geschäftsführung und des Schatzmeisters entscheidet die Mitgliederversammlung.

Der Vorstand führt kollegial die Geschäfte der Arbeitsgemeinschaft, gibt Rundschreiben nach gegenseitiger Übereinstimmung heraus und bereitet die wissenschaftlichen Tagungen vor. Der Vorstand kann für besondere Aufgaben ein anderes Mitglied oder eine Gruppe anderer Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft delegieren. Der Vorstand verwaltet das Vermögen der Arbeitsgemeinschaft.

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorstand und dieser wiederum durch den 1. und den 2. Vorsitzenden vertreten, wobei jeder von ihnen Einzelvertretungsbefugnis hat, und im Innenverhältnis der 2. Vorsitzende sein Amt nur ausüben darf, wenn der 1. Vorsitzende verhindert ist Schriftführer und Schatzmeister sind besondere Vertreter im Sinne des § 30 BGB.

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand mindestens alle zwei Jahre durch gewöhnliche Briefe oder elektronische Kommunikationsmittel einberufen. Sie findet im Allgemeinen während der wissenschaftlichen Tagung der Arbeitsgemeinschaft statt. Die Mitgliederversammlung wird mit der Einladung zur Tagung einberufen. Mitgliederversammlungen außerhalb wissenschaftlicher Tagungen müssen durch besondere Einladungen an alle Mitglieder einberufen werden. An der Mitgliederversammlung können ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder teilnehmen. Einladungen an andere Personen sind aus besonderem Anlass möglich.

Die Mitgliederversammlung muss durch den Vorstand einberufen werden, wenn dies mindestens durch 1/8 der Mitglieder unter Angabe der Gründe schriftlich verlangt wird.

Die Tagungsordnung jeder Mitgliederversammlung muss folgende Punkte enthalten:
a) Bericht des Vorstands über die Periode seit der letzten Mitgliederversammlung,
b) Kassenbericht des Schatzmeisters.

Jedes Mitglied kann spätestens zwei Wochen vor dem Tage der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand beantragen, weitere Punkte auf die Tagesordnung zu setzen. Die Ergänzung der Tagesordnung während der Mitgliederversammlung ist nur zulässig, wenn sie von dieser mit einer Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen beschlossen wird.

Der 1. Vorsitzende führt bei allen Mitgliederversammlungen den Vorsitz. Die Mitgliederversammlung ist bei ordnungsgemäßer Einladung ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig. Für die Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden, ansonsten gilt der zur Abstimmung gestellte Antrag als abgelehnt. Zu einer Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Auf Verlangen auch nur eines der anwesenden Mitglieder ist die Abstimmung schriftlich und geheim durchzuführen. Die Mitgliederversammlung beschließt über die Wahl des Vorstandes, über wissenschaftliche Kontakte, über Beitragshöhe sowie über Satzungsänderungen, außerdem über die Auflösung bzw. Vereinigung der Arbeitsgemeinschaft mit anderen wissenschaftlichen Gesellschaften ähnlichen Charakters. Die Mitgliederversammlung erteilt dem Vorstand nach Ablauf der Amtsperiode Entlastung.

Über die Mitgliederversammlung wird ein Protokoll geführt, das die Ergebnisse der Verhandlungen enthält. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden vom 1. Vorsitzenden und dem Schriftführer unterschrieben.

Anträge auf Satzungsänderungen müssen vor der Mitgliederversammlung schriftlich und so rechtzeitig angemeldet werden, daß sie mit der Einladung zu einer Mitgliederversammlung bekanntgegeben werden können. Beschlußfassung über Satzungsänderungen durch die Mitgliederversammlung ist nur mit 2/3-Mehrheit der Mitgliederversammlung möglich.
Das Vermögen der Arbeitsgemeinschaft wird gebildet aus den Beiträgen der Mitglieder und aus Spenden. Die Beiträge werden in der Höhe erhoben, wie sie zu Durchführung der Ziele der Arbeitsgemeinschaft erforderlich sind.

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Aufgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Bei Auflösung oder Aufhebung der Arbeitsgemeinschaft oder bei Wegfall ihres bisherigen Zweckes fällt das Vermögen der Arbeitsgemeinschaft an die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN), die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

Nach Ablauf einer Vorstandsperiode – mindestens aber alle zwei Jahre – ist von der Mitgliederversammlung eine Kassenprüfungskommission von zwei Mitgliedern zu wählen, die auf der nächsten Mitgliederversammlung einen Kassenprüfungsbericht vorzulegen hat, damit der Schatzmeister von der Mitgliederversammlung entlastet werden kann. Die Mitglieder dieser Kommission dürfen nicht dem Vorstand angehören.

Die Auflösung der Arbeitsgemeinschaft erfolgt auf Beschluß der Mitgliederversammlung.
Der Verein wird beim Amtsgericht Nürnberg zur Eintragung angemeldet.

Geänderte Fassung der Satzung entsprechend Eintragung ins Vereinsregister beim Amtsgericht Nürnberg am 21. Juni 2012.