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09.01.2016

ECNP School of Neuropsychopharmacology

26 June-1 July 2016 Oxford, United Kingdom

Das ECNP hat den Vorstand der AGNP gebeten auf diese School hinzuweisen. Angesprochen sind Fachärztinnen und –ärzte für Psychiatrie, die in den letzten fünf Jahren die Gebietsbezeichnung  erworben haben, bis zu 40 Jahre alt sind, Europäer sind und die weiteren unten genannten Kriterien erfüllen. Interessierte Kolleginnen und Kollegen bewerben sich online direkt beim ECNP.   Falls es mehr als drei Bewerbungen aus Deutschland  gibt, wird der Vorstand der AGNP gebeten werden, ein Ranking durchzuführen. Die endgültige Auswahl wird der Chair der School treffen. Vom ECNP wurden folgende Einzelheiten mitgeteilt:

ECNP will organise the ECNP School of Neuropsychopharmacology from  26 June-1 July 2016 in Oxford, United Kingdom. We would be grateful if you could promote this school within your institute and among those that you believe might be interested to attend.

The ECNP Schools were established to encourage excellence in clinical neuropsychopharmacology in junior practitioners and to contribute to the continuing improvement of the field’s high standards of practice.

Qualification
The idea is to have one interactive week with an international faculty of experts. Suitable candidates are qualified psychiatrists, nationals of a European country, who are normally within 5 years of having received their defining qualification and likely to become key leaders in their individual countries.  The ideal candidate would be an individual who has the potential to spread the knowledge acquired in this course in their own country.

Selection
Candidates have to apply through the online application form. Please note that it is not allowed for individuals to attend more than one school of ECNP.  If we receive more than 3 applications from your country we will ask you to make a selection of maximum 3 best suitable candidates. Afterwards the applications will be reviewed by the chair of the ECNP School and he will make the final selection.

The deadline for application is 1 March 2016

The online application form, the programme and more information about this school can be found on our website: https://www.ecnp.eu/meetings/ecnp-school/oxford_2016.aspx

01.10.2015

Posterpreisträger 2015

Im Rahmen des 29. AGNP-Symposiums, 23. – 26. September 2015 wurden die folgenden drei Posterpreise für besonders herausragende Poster verliehen.

1. Preis:

Barbara Breitenstein, München

Breitenstein B, Scheuer S, Brückl TM, Meyer J, Ising M, Uhr M, Holsboer F:
Optimizing antidepressant treatment dosage based on ABCB1 gene variants-Results from a randomized clinical study

2. Preis:

Jonathan Vogelgsang , Göttingen

Vogelgsang J, Wiltfang J, Masliah E, Winkler J, Klucken J:
Dopaminergic stimulation in a transgenic model of neurodegeneration restores decreased proliferation and viability in subventricular zone derived adult neural precursor cells

3. Preis:

Stephanie Thiebes, Hamburg

Thiebes S, Curic S, Polomac N, Feroz F, Steinmann S, Eichler L, Eichler I, Zöllner C, Leicht G, Mulert C:
The effects of glutamatergic modulation on human auditory perception and behavioral changes in a mismatch negativity (MMN) paradigm

22.09.2015

AGNP-Preis für Forschung in der Psychopharmakologie 2015 geht an Prof. Marianne B. Müller

Der AGNP-Preis für Forschung in der Psychopharmakologie 2015, gestiftet von den Firmen Lilly Deutschland GmbH und Servier Deutschland GmbH geht an Frau Professor Dr. Marianne B. Müller.

AG Translationale Psychiatrie, Focus Translationale Neurowissenschaften, Universitätsmedizin Mainz . Die Verleihung des Preises erfolgt am 23. September im Rahmen der Eröffnung des 29. AGNP-Symposiums in München.
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Die Preisarbeit von Frau Prof. Müller trägt den Titel

„Identifizierung der neurobiologischen Mechanismen des Ansprechens auf Antidepressiva – ein translationaler Ansatz“

Ausgangspunkt ist die Frage: Warum spricht ein Patient auf eine spezifische antidepressive Therapie an, ein anderer hingegen nicht? Welche molekularen Mechanismen vermitteln die Besserung aus dem depressiven Zustand (d.h. das Ansprechen auf die antidepressive Therapie)? Welche prädiktiven Biomarker könnten einen Behandlungserfolg bereits vor der Therapie bzw. zu einem frühen Zeitpunkt in der Therapie vorhersagen, um die Entscheidung über die Auswahl der antidepressive Substanz auf eine rationale Grundlage zu stellen?

Die Behandlung schwerer depressiver Episoden mit den gegenwärtig verfügbaren antidepressiven Substanzen ist im klinischen Alltag nach wie vor mit erheblichen Schwierigkeiten behaftet. Darüber hinaus ist die interindividuelle Variabilität im Ansprechen auf eine antidepressive Pharmakotherapie groß, und bislang sind die neurobiologischen Mechanismen, welche diesen und interindividuellen Unterschieden im Ansprechen auf antidepressive Behandlung zugrunde liegen, nicht bekannt. Dies bedeutet, dass Therapieentscheidungen in der Depressionsbehandlung nach wie vor nicht auf der Grundlage wissenschaftlicher, objektiver Kriterien gefällt werden können, sondern nach einem „trial and error“ Prinzip vorgenommen werden. Diese im klinischen Alltag sehr unbefriedigende Situation zu verbessern war das Ziel der Forschungsarbeit, die mit dem AGNP-Preis für Forschung in der Psychopharmakologie 2015 ausgezeichnet wurde.

Der Preisträgerin ist es in den vergangenen Jahren gelungen, einen tierexperimentellen Ansatz zu entwickeln, der es erstmals ermöglicht, die große Heterogenität im Ansprechen auf eine antidepressive Therapie abzubilden und Extremgruppen von Mäusen zu selektionieren, welche überdurchschnittlich gut und unterdurchschnittlich schlecht auf die antidepressive Behandlung ansprechen. Über diesen Ansatz konnte sie erstmals molekulare Signaturen im Blut identifizieren, die mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Ansprechen auf eine antidepressive Behandlung vorhersagen – sowohl im Mausmodell als auch in der Übertragung zum depressiven Patienten.